Holunder "schwarzer"

Schwarzer Holunder - Sambucus nigra            Familie der Moschuskrautgewächse

Holler, Hollerbusch, Bauernflieder

 

Wie sieht der Holunder aus?

Der Holunder kommt als Strauch oder Baum vor, dessen Rinde grau und rissig ist. Die Pflanze hat ein weiches, weißes Mark in den Ästen. Die Blätter sind unpaarig gefiedert und 5-7 zählig mit gezackten Blatträndern. Die Blüten sind große, flache Scheindolden, die zu schwarz-violetten kleinen Beeren heranreifen.

 

Was nehme ich vom Holunder?

Im Frühling nimmt man die Blüten, im Herbst die Früchte. Von heilkundigen Menschen werden auch Rinde und Blätter verwendet.

 

Was gibt es Wissenswertes über den Holunder zu erzählen?

Der Holunderbusch blüht im Frühling mit wunderschönen weißen Blütenständen, die herrlich duften. Unsere Vorfahren verehrten diese Pflanze sehr. Man sagte sogar, dass unter dem Strauch Frau Holle wohnt und von dort aus alle Wesen der Erde beschützt. Daher wurde der Holler an jedem Haus gepflanzt. Auch der Ausspruch "Vor dem Holler sollst Du Deinen Hut ziehen" sagt aus, wie ehrfurchtsvoll unsere Vorfahren diese Pflanze behandelten.

 

Naturheilkunder

Der Holunder wird bei grippalen Infekten und Nasennebenhöhlenentzündungen verwendet. Er ist  immunstärkend, stoffwechselanregend, Magen-Darm regulierend, hautreinigend und blutreinigend.

 

Erkältungs-Tee

1 Teil Holunderblüten, 1 Teil Lindenblüten, 1 Teil Engelwurz, 1 Teil Frauenmantel

Kräuter mit kochendem Wasser überbrühen, 3-5 Min. ziehen lassen und 2-3 Tassen am Tag trinken.

 

 

 

 

 

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