GIERSCH – Aegopodium podagraria    

Skript zum Giersch-Video
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Geißfuß, Zaungiersch, Dreiblatt                                Familie der Doldenblütler

 

Wie erkenne ich den Giersch?

Die ausdauernde Staude wird zwischen 30 und 90 Zentimeter hoch. Der Stängel ist hohl und kantig (wie ein Dreieck). Die Blätter sind doppelt dreizähnig. Die Dolden mit weißen Blüten erscheinen zwischen Juni und August.  Die weißen Wurzeln sind leicht giftig (Falcarindiol) und auch aus kleinen Wurzelstücken kann eine neue Pflanze wachsen. Die Wurzeln bilden weite Ausläufer, die für eine schnelle und sichere Verbreitung sorgen.

 

Was nehme ich von dem Giersch?

Die frischen Triebe, Blätter und Samen.

 

Was gibt es Wissenswertes über den Giersch zu erzählen?

Den meisten Gartenbesitzern gilt der Giersch, auch Dreiblatt genannt, als lästiges Unkraut, das so hartnäckig ist, dass man es nie wieder loswird. Dabei war Giersch schon früher in der Volksheilkunde sehr geschätzt, um Gicht und Rheuma zu behandeln. Besonders im Frühjahr ist er ein beliebtes Wildgemüse mit hohem Vitamin C–Gehalt (in 100g sind 200mg Vitamin C) und auch im Sommer kann man die immer wieder frisch aus dem Boden wachsenden Blätter essen.

 

Naturheilkunde

Zerquetschte Blätter und Wurzeln werden bei Rheuma und Ischiasschmerzen, Gicht und Arthritis, Insektenstichen und Verbrennungen aufgelegt. Der Giersch unterstützt durch seinen hohen Kaliumgehalt zahlreiche Stoffwechselprozesse und leitet dabei Wasser aus dem Körper, ohne den Elektrolythaushalt des Organismus anzugreifen und er hat eine verdauungsanregende, abführende, entzündungshemmende und harnsäurelösende Wirkung.

 

 

 

 

 

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