Mai-Wipferl-Sirup

Man benötigt 1000g Rohrzucker und 500g Fichten- oder Tannenwipfel. Zuerst schichtet man Mai-Wipfel in ein großes Einmachglas, dann eine Schicht Zucker und wieder eine Schicht Wipferl. So geht das weiter bis das Glas voll ist. Wichtig ist, dass jede Wipfelschicht doppelt so dick ist wie die Zuckerschicht. Die oberste und letzte Schicht muss dann unbedingt Zucker sein. Dann wird das Glas mit einem Stück Leinentuch verschlossen und an einen sonnigen Fensterplatz gestellt, wo es etwa 2 Wochen stehen bleibt. Die Nadeln der Wipfel werden braun und es sondert sich nach und nach der Sirup ab.

Wenn der Sirup fertig ist, wird er abgefiltert und in kleine Flaschen abgefüllt.

 

 

Mai-Wipferl-Sirup nach Eva Aschenbrenner

Ein Topf wird mich Fichten-Spitzen gefüllt und mit Wasser bedeckt – es ist wichtig, dass alles bedeckt ist! Das bleibt über Nacht stehen und wird am nächsten Tag eine Stunde lang gekocht. Noch eine weitere Nacht stehen lassen und am nächsten Tag durch ein Tuch pressen. Die ausgedrückte Flüssigkeit wird je Liter mit 400g braunem Kandis- oder braunem Zucker verrührt und dann mehrere Stunden ohne Topfdeckel geköchelt, damit die Masse eindicken kann - bitte immer dabei bleiben, auf einmal geht es ganz schnell, dass der Sirup zu fest ist. Dann den Sirup heiß in Gläser abfüllen. Die Rezepte für den Maiwipferlsirup sind einfach herzustellen, trotzdem ist sorgfältiges Arbeiten wichtig, damit der Sirup auch wirklich gelingt. Dann ist er auch mehrere Monate haltbar.

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